Stand: 26.11.2015

Paragraph 1 – Name, Sitz, Zweck

Der Verein, gegründet am 13.12.1990, führt den Namen „Laubegaster Ruderverein Dresden e.V.“ und hat seinen Sitz in 01279 Dresden, Laubegaster Ufer 8. Er hat das Kürzel „LRVD“.

Er versteht sich als Nachfolger des am 11.02.1921 gegründeten „Laubegaster Rudervereins“.

Der Verein verfolgt ausschließlich  und unmittelbar die sportliche Ertüchtigung seiner Mitglieder  und damit  gemeinnützige  Zwecke  im  Sinne  des  Abschnittes  „Steuerbegünstigte  Zwecke“  der Abgabenordnung.  Der  Verein  ist selbstlos  tätig,  er  verfolgt  nicht  eigenwirtschaftliche  Zwecke.  Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Niemand darf durch Ausgaben, die den Vereinszwecken fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Der  Satzungszweck  wird  insbesondere  verwirklicht  durch  das  Betreiben  eines  Bootshauses,  die rudersportliche Aus-  und Weiterbildung seiner Mitglieder, die Organisation und Durchführung  eines regelmäßigen  Trainings  sowie die   Teilnahme  an  Wettkämpfen  und  Veranstaltungen  des Wanderruderns.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Förderung der Ruderjugend.

Der LRVD ist beim Amtsgericht Dresden im Vereinsregister eingetragen unter der VR 1007.

Paragraph 2 – Flagge

Die Flagge des Vereins ist viereckig und weiß. Sie hat einen blauen, auf der Spitze stehenden Stern in der Mitte. Das Logo besteht aus der Flagge mit dahinter gekreuzten Skulls und der umlaufenden Schrift „Laubegaster Ruderverein Dresden e.V.“.

Paragraph 3 – Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Paragraph 4 – Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person sein. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme in den Verein. Der Verein besteht aus:

- aktiven Mitgliedern
- jugendlichen Mitgliedern
- passiven Mitgliedern
- Ehrenmitgliedern

Der Übertritt von einer Mitgliedsform in eine andere ist vorbehaltlich der nachfolgenden Bedingungen möglich und dem Vorstand schriftlich anzuzeigen.

Jugendliche Mitglieder sind Mitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.

Passiven Mitgliedern ist die Benutzung des Bootsmaterials und die Nutzung der Einrichtungen des Vereins nur mit Zustimmung des Vorstandes gestattet.

Ehrenmitglieder können durch die Mitgliederversammlung für besondere Verdienste ernannt werden.

Paragraph 5 – Rechte und Pflichten

Mit der Aufnahme in den Verein erkennt das Mitglied die Satzung und die in den internen Ordnungen des Vereins (§ 20) niedergelegten Regelungen an.

Aktive, passive und Ehrenmitglieder haben aktives und passives Wahlrecht. Jugendliche Mitglieder wählen ausschließlich den Jugendwart und ggf. weitere Jugendvertreter.

Paragraph 6 – Beiträge

Der Verein erhebt einmalige und laufende Beiträge und Umlagen, deren Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung beschlossen und in der Geschäftsordnung festgelegt werden. Der Vorstand ist berechtigt, auf Antrag Beitragserleichterungen zu gewähren.

Paragraph 7 – Austritt

Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich bis zum 31.03. für den 30.06. und bis zum 30.09. für den 31.12. mitzuteilen.

Paragraph 8 – Ausschluss

Sollte der Ausschluss eines Mitgliedes im Interesse des Vereins sein, so kann der Vorstand das Mitglied zum Austritt auffordern. Wird der Aufforderung nicht gefolgt, so wird mit einer Zweidrittelmehrheit der Mitgliederversammlung der Ausschluss herbeigeführt.

Mitglieder, die unbegründet zwei Monate im Beitragsverzug sind, verlieren alle Rechte aus ihrer Mitgliedschaft. Der Vorstand hat die Säumigen öffentlich zu mahnen. Nach einem weiteren Monat erlischt die Mitgliedschaft.

Paragraph 9 – Organe

Organe des Vereins sind:

- die Mitgliederversammlung
- der Vorstand
- der erweiterte Vorstand

Paragraph 10 – Ordentliche Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung  muss mindestens  einmal  im  Jahr  einberufen  werden.  Die Leitung obliegt dem Vorstand. Auf dessen Vorschlag kann die Leitung einem anderen Vereinsmitglied übertragen werden

Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand schriftlich oder per E-Mail unter Angabe der Tagesordnung und mindestens 4 Wochen vorher. Die Einladung gilt als form- und fristgerecht erfolgt und dem Mitglied als  zugegangen,  wenn  diese  3  Werktage  vor  Ende  der  Bekanntgabefrist  an  die  zuletzt  vom  Mitglied bekanntgegebene  Anschrift  oder  E-Mail-Anschrift  versandt  wurde.  Die Mitglieder  sind  verpflichtet, dem Verein Änderungen der Anschrift oder der E-Mail-Anschrift mitzuteilen.

Anträge  zur  Tagesordnung  sind  spätestens  eine  Woche  vor der ordentlichen Mitgliederversammlung dem  Vorstand schriftlich zu  übergeben.  Beschlüsse  können  nur  über  Punkte  der  beschlossenen Tagesordnung gefasst werden. Anträge, die während der ordentlichen Mitgliederversammlung gestellt werden,    sind    in    die    Tagesordnung    der    nächsten Mitgliederversammlung    aufzunehmen. Dringlichkeitsanträge für eine sofortige Behandlung bedürfen der Zweidrittelmehrheit.

Alle  Mitglieder  ab  vollendetem  18.  Lebensjahr  haben  das  Stimmrecht  in  der  Mitgliederversammlung. Das Stimmrecht  kann  auf  ein  anderes Vereinsmitglied  schriftlich  übertragen  werden.  Ein  Mitglied  darf höchsten 3 Stimmen auf sich vereinen

Die ordentliche Mitgliederversammlung  ist  ohne  Rücksicht  auf  die  Zahl  der  erschienen  Mitglieder beschlussfähig. Sie beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit wird eine erneute Abstimmung vorgenommen, bei erneuter Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

Dreiviertelmehrheit ist erforderlich für:

- Satzungsänderungen
- Auflösung des Vereins

Zweidrittelmehrheit ist erforderlich für:

- Ausschluss eines Mitgliedes
- Angliederung an einen anderen Verein, Aufnahme anderer Gruppen oder Vereine in den Verein
- Änderung der Geschäftsordnung

Paragraph 11 – Zuständigkeit der ordentlichen Mitgliederversammlung

Der Beschlussfassung der ordentlichen Mitgliederversammlung unterliegen mindestens:

- Entgegennahme und Genehmigung des Berichtes des Vorstandes und Jahresabrechnung
- Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes
- Beschlussfassung über den Haushaltsplan
- Wahl des Vorstandes
- Satzungsänderung
- Wahl der Kassenprüfer

Beschlüsse der ordentlichen Mitgliederversammlung werden protokolliert und vom Versammlungsleiter und Protokollführer unterschrieben. Protokolleinsicht steht jedem Mitglied zu.

Paragraph 12 – Außerordentliche Mitgliederversammlung

Auf Beschluss des Vorstandes oder auf Antrag der Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Für Einladung und Durchführung gelten die Regelungen der ordentlichen Mitgliederversammlung.

Paragraph 13 – Vorstand

Der Vorstand im Sinne von § 26 BGB besteht mindestens aus drei Vereinsmitgliedern (ohne den Jugendwart gemäß § 17). Durch Vorstandsbeschluss können ein oder mehrere Mitglieder des Vorstands zu Sprechern des Vorstands bestimmt werden.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Über Vorstandsbeschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen. Der Vorstand kann weitere Personen einladen, wenn dies für zu entscheidende Punkte zweckmäßig ist.

Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich und ist der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig.

Paragraph 14 – Wahl des Vorstandes

Der Vorstand gemäß § 13 wird durch die Mitgliederversammlung auf zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Mitglieder des Vorstandes sind in getrennten Wahlgängen zu wählen. Gewählt ist, wer mindestens die einfache Mehrheit der Stimmen auf sich vereint. Geheime Wahl kann beantragt werden, muss jedoch mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden.

Vorstandsmitglieder bleiben im Amt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes.

Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Amtszeit aus, so ist der Vorstand befugt, einen Nachfolger bis zur Beendigung der Amtszeit zu bestimmen.

Wird durch das Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes die notwendige Mindestzahl von drei Personen unterschritten, so hat innerhalb von drei Monaten eine außerordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden, in der ein neuer Vorstand gewählt wird.

Paragraph 15 – Gesetzliche Vertretung

Der Verein wird durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

Paragraph 16 – Erweiterter Vorstand

Der Vorstand beruft einen erweiterten Vorstand. Der erweiterte Vorstand unterstützt und berät die Mitglieder des Vorstandes, besitzt jedoch kein Stimmrecht im Vorstand.

Paragraph 17 – Vereinsjugend

Die Vereinsjugend ist die Jugendorganisation des Vereins. Die Vereinsjugend gibt sich eine Jugendordnung, welche von der Jugendvollversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden muss. Die Jugendordnung bedarf der Bestätigung durch den Vorstand.

Der von der Jugendversammlung gewählte Jugendwart ist ohne Bestätigung durch die Mitgliederversammlung im Vorstand stimmberechtigt. Bei Abstimmungen über Vorstandsbeschlüsse hat er zwei Stimmen. Er ist jedoch kein Vorstand im Sinne von § 26 BGB und nicht zur Vertretung des Vereins befugt.

Paragraph 18 – Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer für die Dauer der Wahlzeit des Vorstandes. Sie haben die Jahresabrechnung zu prüfen. Das Ergebnis ist der Mitgliederversammlung vorzulegen.
Kassenprüfer dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein.

Paragraph 19 – Auflösung des Vereins

Wenn drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder es schriftlich mit eigenhändiger Unterschrift beantragt haben, so kann der Laubegaster Ruderverein Dresden e.V. aufgelöst werden. Der Beschluss der Auflösung bedarf in der Mitgliederversammlung wiederum der Dreiviertelmehrheit.

Die über die Auflösung entscheidende Mitgliederversammlung hat drei Mitglieder zu wählen, die als Liquidatoren in das Vereinsregister einzutragen sind und in Übereinstimmung mit den einschlägigen Gesetzen und Verordnungen die Liquidation zu besorgen haben.

Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Bei Auflösung des Vereins  oder  Wegfall  seines  bisherigen  Zwecks  fällt  sein  Vermögen  an  den  Landersruderverband Sachsen e.V., der dieses unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Paragraph 20 – Ordnungen des Vereins

Zur Durchführung der Satzung kann sich der Verein verschiedene Ordnungen geben, welche aber kein Bestandteil der Satzung sind.

Für den Erlass und die Änderung der Geschäftsordnung und der Jugendordnung sind die Festlegungen der Satzung zu beachten.

Alle übrigen Ordnungen erlässt der Vorstand. Die Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand erlassenen Ordnungen aufheben oder ändern. Über aufgehobene oder geänderte Ordnungen kann der Vorstand frühestens nach Ablauf von drei Jahren wieder alleine entscheiden.

Paragraph 21 – Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit Ihrer Eintragung in das Vereinsregister in Kraft und setzt frühere Satzungen außer Kraft.